Warum ist als Heilpraktiker die eigene Website so wichtig?

Patienten legen eines der wichtigsten Güter in die Hände von Heilpraktikern: ihre Gesundheit. Das Vertrauen zwischen Patient und Heilpraktiker ist ein wichtiger Faktor im Genesungsprozess. Nur wer seinem Heilpraktiker vertraut, kann sich entspannt auf die Therapie einlassen. Deshalb machen es sich viele Personen bei der Auswahl des richtigen Heilpraktikers nicht einfach und schauen im Internet nach. Und genau dort sollten Sie sich bestmöglich präsentieren, wie Ihr neuer Kunde/Patient es am besten/sympathischsten empfindet.

Lassen Sie sich finden

Wenn Sie als Heilpraktiker Erfolg haben möchten, ist eine Homepage unverzichtbar. Informationen über bestimmte Sachverhalte, Krankheiten und Therapien werden heute fast nur noch über Google gesucht. Google zählt täglich ca. 100 mio. Suchanfragen nur in Deutschland. Sind Sie mit Ihrer Praxis-Homepage dort nicht vertreten, können Sie auch nicht gefunden werden. So gehen Patienten, die vielleicht von Ihnen gut versorgt werden könnten zum Mitbewerber, weil dieser eben über eine schöne Praxishomepage verfügt.

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  • spezialisiert auf Heilpraktiker

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Website besuchen

Besondere Bestimmungen für Heilpraktiker

Als Heilpraktiker müssen Sie bei Ihrer Website noch auf wichtige Dinge achten

Das Heilmittelwerbegesetz (HWG) bildet neben dem Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) und den Berufsordnungen den rechtlichen Rahmen für Werbung im deutschen Gesundheitswesen. Das Heilmittelwerbegesetz soll in erster Linie Gefahren begegnen, die der Gesundheit des Einzelnen und den Gesundheitsinteressen der Allgemeinheit durch unsachgemäße Selbstmedikation unabhängig davon drohen, ob sie im Einzelfall wirklich eintreten. Die Werbeverbote des Heilmittelwerbegesetzes sollen verhindern, dass kranke Menschen durch eine unangemessene Werbung zu Fehlentscheidungen beim Arzneimittelgebrauch verleitet werden.

Das UWG schützt die Mitbewerber, die Verbraucher und die Allgemeinheit (Dreigliedrigkeit des Schutzzweckes) vor einer ungerechten Wettbewerbsverzerrung – beispielsweise durch irreführende Werbung. Im Einzelnen gewährt das UWG Unterlassungs-, Schadensersatz-, Beseitigungs-, Gewinnabschöpfungs– und Auskunftsansprüche.

Sie müssen Heilpraktiker neben den allgemeinen Angaben zwingend ihre exakte Berufsbezeichnung angeben, ebenso wie Tag, Ort und Behörde, vor der diese Prüfung abgelegt wurde. Des weiteren muss die vollständige Adresse der zuständigen Aufsichtsbehörde (Gesundheitsamt des Praxisortes) angegeben werden sowie die Rechtsgrundlage: Gesetz über die berufsmäßige Ausübung der Heilkunde ohne Bestallung (Heilpraktikergesetz, BGBI.III 2122-2) sowie Durchführungsverordnung zum Heilpraktikergesetz (BGBI.III 2122-2-1). Fehlen diese Angaben oder sind unvollständig, kann jeder Mitbewerber Sie deswegen abmahnen. Und das kann richtig teuer werden.

In der Datenschutzerklärung müssen neben den üblichen Hinweisen und Paragrafen auch seperat die Patientendaten und therapeutische Leistungen, sowie Coaching paragraphiert werden.

DSGVO & Cookies

Eine stille Einverständniserklärung bzw. eine Zustimmung, die durch das alleinige Besuchen einer Webseite rechtswirksam wird, genügt laut der DSGVO nicht mehr aus. Dies betrifft hauptsächlich Cookie-Hinweise und Cookie-Banner, die den Satz einblenden „Durch die Nutzung dieser Seite erklären Sie sich zum Einsatz von Cookies einverstanden“. Auch ein einfacher „OK“-Button zum Einverständnis des Cookie-Hinweises ist ebenfalls nicht mehr ausreichend.

Folgendes ist z.B. nicht mehr genügend:

Tipps & Tricks

Verzeichnisse & Branchenbücher

Verzeichnisse bringen Reichweite. Je mehr Menschen Sie erreichen, desto höher ist Ihre Chance auf neue Patienten. Tragen Sie sich fleißig in Verzeichnisse ein. Die gemeinsame Reichweite verschiedener Branchenbücher ist dabei ein Schlüssel, an den niemand denkt. Denn: Die eigene Website ganz vorn zu haben ist gut, aber wenn man die komplette erste Seite bei Google besetzt, dann ist das schonmal ein Vorsprung.
Tipp: Wenn möglich, buchen Sie in Verzeichnissen ein Paket, bei dem Sie in den Suchergebnissen des Verzeichnisses ganz oben erscheinen. Verzeichnisse wie dein-heilpraktiker.com oder 11880.de bieten neben kostenlosen Einträgen auch günstige Pakete an, bei denen man gut sichtbar positioniert wird und immer auffällt, was gleich mehrere Vorteile bringt: Sie werden in der Umkreissuche ganz vorn gesehen, Ihr Eintrag fällt durch farbliche Hervorhebung auf und Sie haben zusätzliche Links bei Google über die Sie gefunden werden.

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Datenschutz-Generatoren

Viele sparen sich den Weg zum Anwalt und nutzen einen Datenschutzgenerator aus dem Internet um eine Datenschutzerklärung zu erstellen. Das ist zwar eine einfache Methode und kostengünstig (kostenlos), jedoch sind Sie kein Anwalt und dürfen keine Rechtstexte erstellen. Abmahnkanzleien scannen daher oftmals Webseiten und deren Datenschutzerklärungen nach den abschließenden Sätzen dieser Generatoren wie z.B. „erstellt mit e-recht24 Datenschutzgenerator“. Wenn Sie also einen solchen Generator verwenden, entfernen Sie den abschließenden Werbesatz, denn das ist ein Indiz dafür, dass Sie die Datenschutzerklärung nicht von einem Anwalt überprüfen lassen haben und zumeist unvollständig ist, da die o.g. besonderen Bestimmungen für Heilpraktiker darin nicht enthalten sind. So oder so sind Sie als Webseitenbetreiber verantwortlich und haftbar für Ihre Datenschutzerklärung. Egal ob diese vom Anwalt oder von einem Generator kommt.

Website-Baukasten gut oder schlecht?

Um Geld zu sparen und überhaupt im Internet präsent zu sein ist sowas ein Vorteil, also warum nicht? Stellen wir die einzelnen Punkte gegenüber.

(PC – Gehen Sie mit der Maus über die Felder | Smartphone – Tippen Sie auf die nachfolgenden Felder)

Kosten

Viele Baukästen sind kostenlos (mit viel Werbung auf Ihrer Website) oder bereits ab 3,90€ pro Monat zu bekommen (Durchschnittlich 4-10€).

Professionelle Website

Eine professionelle Website kostet zwischen 650-1200€.

Suchmaschinenoptimierung (Google)

SEO (Suchmaschinenoptimierung) ist bei Baukästen technisch nicht möglich. Ein vorderer Platz bei Google ist damit definitiv nicht erreichbar.

Suchmaschinenoptimierung (Google) mit professioneller Website

Eine professionelle Website beinhaltet auch die Suchmaschinenoptimierung und kann Sie bei Google ganz nach vorn bringen.

Auf Smartphones angepasst

Baukästen haben nur die Standard-Varianten für mobile Designs. Das Menü ändert sich, aber der Inhalt bleibt meist unverändert, wobei sich Texte und Bilder verschieben oder aus dem Sichtbereich gleiten.

Smartphones und professionelle Websites

Eine professionelle Website ist meist „responsive“. Das heißt, dass die Website sich automatisch an jede Bildschirmgröße anpasst. Ob Smartphone, Tablet oder PC… Ihre Inhalte sehen immer gut aus.

DSGVO

Die DSGVO einzuhalten ist mit einem Baukasten nicht möglich. Sie haben keine Kontrolle über die Cookies und die Daten, die mit oder ohne Zustimmung des Besuchers gesetzt und gespeichert werden. Da der Webseitenbetreiber dafür haftet, sind dennoch Sie dafür verantwortlich und müssen dafür geradestehen.

DSGVO bei einer professionellen Website

Eine professionelle Website ist DSGVO-Konform gestaltet und programmiert, sodass jegliche gesetzlichen Richtlinien eingehalten werden und bei Bedarf geändert werden können. Sie haben die volle Kontrolle über die Daten und wie/ob diese verwendet werden.

Monatliche Kosten

Nun wird es interessant... Denn ein normaler Baukasten ist zwar günstig, kostet monatlich jedoch ein paar Euro. Und zwar mehr als eine professionelle Website. Baukästen gibt es ab 0€ (mit viel Werbung auf der Website) aber auch für 4-10€ pro Monat. Die Domain (z.B. www.meine-praxis.de), kostet dabei mindestens 1€ pro Monat und ist nie bei einem kostenlosen Baukasten inbegriffen.

Monatliche Kosten - Professionelle Website

Eine professionelle Website kostet monatlich gar nichts, wenn Sie in Ihrem Internetanschluss bereits einen Webspace inklusive haben. Wenn nicht, dann schlägt solch ein Webspace mit durchschnittlich 4-5€ zu Buche wobei 1€ pro Monat für die Domain ist (z.B. www.meine-praxis.de).

Fazit

Ein Website-Baukasten oder Homepage-Designer ist eine günstige Alternative für den Moment. Um neue Patienten zu gewinnen und auf sich aufmerksam zu machen ist diese Option allerdings nicht empfehlenswert. Lieber einmal Geld in die Hand nehmen und eine professionelle Website besitzen an der Sie jahrelang Freude und neue Patienten haben. Denn im Endeffekt ist mit nur einem guten Patienten die Website schon bezahlt. Jedoch bringt die Website Ihnen wieder und wieder neue Patienten. Wenn Sie allerdings gut ausgelastet sind und keine Werbung brauchen, ist ein Baukasten durchaus eine gute Alternative um eine Visitenkarte im Internet zu haben.

Der Verbands-Webdesigner

Daniel Wom – 32 – Bachelor Informatik & offizieller Webdesigner des BDHN

„Ein zufriedener Kunde kommt wieder. Ein begeisterter Kunde bringt seine Freunde mit.“ – Meine Philosophie hat nirgendwo so toll gefruchtet, wie bei Heilpraktikern, weswegen ich mich schließlich auf diese Branche spezialisiert habe. Die Zusammenarbeit mit Heilpraktikern macht Spaß und man macht nette Kontakte, was durchaus tolle Nebeneffekte sind zwischen Zuverlässigkeit und Freundlichkeit. Tolle Kunden, tolle Menschen. Vielen Dank.

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